"Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt – sondern von unseren Kindern geliehen.“

Im Fach Biologie setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit der belebten Natur, den darin enthaltenen Organismen und dem eigenen Leben als Teil eines größeren Systems auseinander.

Ziel der biologischen Schulbildung ist es Achtung vor dem Lebendigen zu entwickeln, die Verantwortung des Menschen für sein Tun und Handeln zu erkennen und schlussendlich verantwortungs- und respektvoll mit allen Lebewesen, mit der eigenen Gesundheit, mit den Mitmenschen und mit den natürlichen Ressourcen – lokal wie global – umzugehen.

Im Verlauf ihrer Schulzeit lernen die Schülerinnen und Schüler die fünf großen Reiche des Lebens kennen: Die Tiere, die Pflanzen, die Pilze, die Protisten und die Bakterien.

Dabei beschäftigen sie sich nicht nur mit dem Aufbau und der Funktion unterschiedlichster Arten, sondern auch mit bestimmten Fähigkeiten (z.B. Anpassung an bestimmte Lebensräume, Lebensweisen oder Umweltbedingungen) und der faszinierenden Vielfältigkeit und Schönheit aller Lebewesen.

Als wichtiger Punkt wird zu jedem Themengebiet der Umweltaspekt thematisiert. Dabei lernen die Schüler und Schülerinnen unter anderem den Aspekt der Nachhaltigkeit kennen und wie man als „intelligentester“ Organismus verantwortungsbewusst mit der Umwelt und den darin enthaltenen Lebewesen umgeht, um unsere schöne Welt für uns und zukünftige Generationen zu erhalten.

Als ein Teil des Ökosystems Erde, bekommt der Mensch im Rahmen der Humanbiologie einen eigenen Stellenwert. In diesem Teilbereich lernen die Schülerinnen und Schüler die eigene Art „Mensch“ aus biologischer Sicht kennen und verstehen.