Sprache ist ein Schlüssel zur Welt.
 
Sie eröffnet vielfältige Zugänge zur Wirklichkeit genauso wie zu personalen und sozialen Denk- und Handlungsmustern.

Kernbestand des Deutschunterrichts sind kommunikative Prozesse. Ziel ist zum einen die Entwicklung mündlicher und schriftlicher Ausdrucksfähigkeit und zum anderen der Erwerb von Sicherheit im Entschlüsseln und Verstehen von Texten. Denn Lesen und Schreiben sind nach wie vor die wichtigsten Kulturtechniken.

Das Verfassen von eigenen Texten wie z.B. Märchen und das Erlernen von Lesetechniken, um u.a.  Sachtexte besser verstehen zu können, sind neben dem produktiven Schreiben zu literarischen Vorlagen (Romanen) und der Interpretation von Gedichten wichtiger Bestandteil des Deutschunterrichts.
 
Mit Sprache richtig und angemessen umzugehen, wird darüber hinaus im Grammatik- und Rechtschreibunterricht geübt. Die sichere Beherrschung der deutschen Sprache ist Grundlage in nahezu allen anderen Schulfächern.
 
Die Bildungsstandards im Fach Deutsch lassen sich in folgende Bereiche gliedern:

Prozessbezogene Kompetenzen:
- Sprechen und Zuhören
- Schreiben
- Lesen

Inhaltsbezogene Kompetenzen:
- Texte und andere Medien
- Sprachgebrauch und Sprachreflexion

Alle Kompetenzen sind eng miteinander verbunden.
 
Die schriftliche Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen:
Teil A (Pflichtteil):
Sachtext: Aufgaben zum Textverständnis sowie Grammatik, Orthographie, Interpunktion, Syntax, Morphologie und Semantik
Lektüre (vorgegebene Ganzschrift): Textverständnis sowie produktive Schreibaufgaben
 
Teil B (Wahlteil):
a) Textgebundene dialektische Erörterung
b) Textbeschreibung Lyrik oder Prosa

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