Welchen Sinn hat mein Leben? Woher kommen wir Menschen? Welches Ziel hat mein Leben? Wie und vor wem verantworte ich mein Leben?

Durch das Nachdenken über solche fundamentalen Fragen nimmt der Religionsunterricht Kinder und Jugendliche ernst. Ermutigung, Anerkennung, und Wertschätzung sind zentral für die Entwicklung junger Menschen.

Als pädagogische Grundlage gilt dies in allen Fächern. Im Religionsunterricht ist die unbedingte Anerkennung und unverlierbare Würde der Kinder und Jugendlichen grundlegender Inhalt. Letztlich gründet dies in der Gottebenbildlichkeit aller Menschen. Im Religionsunterricht geht es auch um den Erwerb von Kompetenzen.

Die Fähigkeiten und Stärken der Schülerinnen und Schüler werden gefördert und anerkannt. Aber genauso wichtig ist eine Kultur der Barmherzigkeit.

Inhaltlich sind folgende theologische Dimensionen leitend:

  • Mensch: „Kinder haben Rechte, brauchen Schutz …“
  • Welt und Verantwortung: „Ehrfurcht vor dem Leben.“
  • Bibel: „Individuelle Auseinandersetzung mit biblischen Texten.“
  • Gott: „Menschen wenden sich an Gott in Grunderfahrungen des Lebens.“
  • Jesus Christus: „Jesus verkündet das Reich Gottes.“
  • Kirche und Kirchen: „Kirche im Nationalsozialismus.“
  • Religionen und Weltanschauungen: „Die „abrahamitischen“ Religionen, Absolutheitsanspruch und Toleranz“

Insgesamt geht es darum, den Zusammenhang zwischen christlichem Glauben und dem wirklichen, persönlichen Leben zu verdeutlichen. Vor dem Hintergrund unseres Schulnamens „Anne-Frank-Realschule“ streben wir an, unseren Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, dass allen Menschen – gleich welcher Religion oder Kultur, ob begabt oder weniger begabt, jung oder alt, … – mit Toleranz und Respekt zu begegnen ist.