"Fair Future" in der Stadthalle

Ein Vormittag für die Nachhaltigkeit

(Von Schulleiterin Monika Mayer-Schumacher)„Wir handeln in Deutschland so, als hätten wir 3 Erden“, zitierte der Schüler Marvin Stättmayer eine ökologisch orientierte Aussage bei seiner Präsentation zum Thema „Ökologischer Fußabdruck“ in einer Gesamtlehrerkonferenz an der Anne-Frank-Realschule in Marbach am Neckar.

Nach dem Vortrag des engagierten Schülers war sich das Kollegium der Anne-Frank-Realschule einig, dass dieses Thema auf die Agenda des Lehrplans der Schule gehört. Folgerichtig war dann auch, dass am 9.10.13 diesem Themenbereich ein ganzer Schulvormittag gewidmet wurde.

So denken Roboter

experimenta 2013

Am 26.9.2013 besuchte die Klasse 10b der Anne-Frank Realschule Marbach das Science Center 'experimenta' in Heilbronn.

Alle Technik-Schüler nahmen an einem Workshop über die Robotik teil.

Das Arbeitsmaterial waren die bekannten kleinen Roboter, die aus Lego zusammengebaut werden. Wer sich allerdings denkt, diese wären nur ein Spielzeug, liegt falsch. Präzision, Ausdauer und Ehrgeiz sind gefragt, wenn man schon eine einfache Aufgabe wie das bloße 'einmal um einen Klotz fahren' meistern will. Mit Laptops ausgerüstet starteten die Zweiergruppen ihre Versuche, mehr oder weniger erfolgreich. Nachdem der erste Frust überstanden war, klappte es von Zeit zu Zeit immer besser....

Schillerpreis 2013 vergeben

Schillerpeis 2013Friedrich Schiller hat die deutsche Sprache früh geprägt. Auch aus diesem Grund ist der Geburtstag des Dichters ein guter Anlass, die Besten im Fach Deutsch auszuzeichnen.

An der Anne-Frank-Realschule in Marbach am Neckar wurden geehrt (von links nach rechts): Steffen Keuter (10c), Julian Dobusch (10b), Julia Zelikra (10a), Silas Frick (10b).

 
Vergeben wurden der Preis der Stadt Marbach, der Erich –Güntter- Gedächtnispreis, der Preis des Schillervereins und der Preis Deutschen Schillergesellschaft.

In die Kräuter

kraeuterEine Schülergruppe des Faches MUM besuchte im Zusammenhang mit Referaten rund um das Thema Kräuter die Lemberghöfe.

(Von Ilona Schondelmaier) Mit den Fahrrädern ging es los in Richtung Lemberghöfe, wo uns die Chefin Frau Schöck-Mergenthaler schon erwartete. Auf einem Rundgang erfuhren die Schüler/innen alles rund um die Aufzucht, Pflege, Vielfalt und Vermarktung von  Kräuter.  Uns wurde bewusst wie viel versch. Sorten von Basilikum es z. B. gibt und wofür er verwendet werden kann. Außerdem konnten wir sehen wie ökologisch versucht mit Wasser und Schädlingen umzugehen.


Die Lemberghöfe werden ab dem kommenden Jahr dem Biolandverband angehören und begehen somit Neuland in der biologischen Aufzucht von Kräutern.

Marbacher Realschüler in Russland zu Gast

stpetersburg212. Schüleraustausch in St. Petersburg im September 2013

(Bild: Marbacher Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren russischen  Austauschpartnern in St. Petersburg)

Das Gipfeltreffen der wichtigsten Staats- und Regierungschefs (G20) Anfang September ist Geschichte! Gegenwart ist jedoch der 12. Schüleraustausch der Anne-Frank-Realschule Marbach mit der Friedrich-Schiller-Schule in St. Petersburg. Klar, dass auch wir uns wie die Staatsmänner zum Gruppenfoto aufstellten - nur eben vor dem Konstantinowski-Palais statt drinnen.

Kleiner Knigge für Anne-Frank-Schüler

kniggeZu einem Restaurantbesuch der besonderen Art gingen Schüler der Marbacher Realschule in Begleitung ihrer Lehrerin während des MUM Unterrichts.

In Jägers Restaurant wurden sie von der Chefin selbst mit Handschlag begrüßt, so wie es sich bei Einladungen gehört.

Anschließend durften die Schüler/innen in Kleingruppen unterschiedliche Formen von Tischen nach Anleitung festlich eindecken. Dazu gehörten natürlich Tischdecken, Teller, Gläser und  Besteckteile. Nicht zu vergessen eine Kerze und eine schlichte Dekoration in der Tischmitte.

Das Besteck wurde vor dem Auflegen poliert und mit Baumwollhandschuhen im richtigen Abstand zur Tischkante aufgelegt. Außerdem gehört natürlich zu jeder festlichen Tafel eine gefaltete Serviette, was die Schüler/innen dann selbst in unterschiedlichen Variationen ausprobieren durften.


Eine kleine Gläserkunde schloss sich dem Besuch an, sowie die wichtigsten Regeln für das Benehmen bei Tisch. Dieser Besuch der Anne-Frank-Realschule  im Restaurant Schillerhöhe wird sicherlich für die nächsten 7. Klassen weitergeführt.

Fair Future: Warum wir fair kaufen sollten

FairFuture"Wir handeln in Deutschland so, als hätten wir drei Erden."

Am 9.10. war die Informations-Roadshow "Fair Future" zu Besuch an der Anne-Frank-Realschule Marbach am Neckar. Die Schüler wurden mit dem Konzept des "Ökologischen Fußabdrucks" vertraut gemacht.

Schüler Marvin Stättmayer schreibt zu diesem Thema:

Der ökologische Fußabruck besteht aus vier wichtigen Bereichen. „Ernährung“, „Mobilität“, „Wohnen“ und „sonstigem Konsum“. Der größte Teil des Fußabdruckes ist „Ernährung“ mit 35 Prozent. Für mich ist dieser Teil der wichtigste. Man muss einmal überlegen, wie wenig Geld Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern (z.B. Italien, Frankreich) für die „Ernährung“ investiert, Deutschland schwimmt meiner Meinung nach im Geld und versucht was dieses Thema betrifft, an allen Ecken und Enden zu sparen. So wie ich das sehe, raubt Deutschland die ganzen armen Kaffeebauern nur aus und speist sie mit Pennys ab. Ist das zukunftsfähig?

Das zerreißt mir einfach das Herz. Ich verstehe einfach nicht, wie kann man nur so kalt sein? Ich finde, jeder einzelne Mensch auf unserer Erde sollte fair behandelt werden, man sollte sich gegenseitig respektieren. Ich ziehe lieber ein bisschen mehr Geld aus meiner Tasche und kaufen Produkte „aus fairem Handel“, beispielsweise „Fair Trade“ Produkte.

Ich persönlich spüre die Qualität beim Verzehr der „Fair Trade“ Produkte. Manche Leute wissen gar nicht was sie schon alleine mit dem Kauf einer Tafel Schokolade alles ausrichten können. Wie würden wir uns denn fühlen wenn wir so abgespeist werden würden?

Manche Leute behaupten, dass sie sich „Fair Trade Produkte“ nicht leisten können. Ich finde, das sind doch alles nur faule Ausreden, das kann ich auch behaupten, denn ich bin auch nicht gerade der Reichste.

Das geht auch mit wenig Geld, man muss nur den Willen dazu haben. Es heißt ja nicht gleich, dass man alles aus „fairem Handel“ kaufen muss, man kann ja auch einfach nur einen Teil aus „fairem Handel“ kaufen. Damit ist den Betroffenen schon viel geholfen!

Unterstützt wurde diese Veranstaltung von unseren Bildungspartnern STERN Gartenmöbel und Hainbuch, der Kreisparkasse Ludwigsburg und der AWO (Arbeiterwohlfahrt).

Wir waren an der Nordsee

Sundown with upcoming stormVom 16.09.-23.09.2013 waren wir, die Klasse 8d mit unseren Lehrern Herrn Schreek und Frau Stütz, im Schullandheim auf Borkum.

Nach 9-stündiger Busfahrt und 2,5 Stunden Überfahrt auf der Fähre, erreichten wir unser Ziel: Europas größte Jugendherberge auf Borkum! Hier erlebten wir 5 herrliche Tage mit Wattwanderung, Fahrradtouren, Dünenwanderung, Klettern… Abends vertrieben wir uns die Zeit in der Disco, beim Kegeln, mit Gesellschaftsspielen oder Tischtennis.

Freitags ging es dann quer durch Deutschland in 11 Stunden zurück. Auch heute noch finden wir: Das war ein tolles Schullandheim, das unsere Klassengemeinschaft gestärkt hat!

Bild: Sonnenuntergang mit aufziehendem Sturm
Quelle: Wikipedia